Arbeitsplatz

Als Arbeitsplatz eignet sich am besten ein stabiler und rüttelfester Schreibtisch, an dem man entspannt längere Zeit sitzen kann. Das Licht sollte Vorteilhafterweise von oben und/oder von vorne einfallen, damit man mit seinen Händen nicht einen Schatten auf die Miniatur wirft. Eine Unterlage gegen Farbkleckse gehört ebenfalls zu einer Standartausrüstung auch dazu. Da es keine Fleckenfänger mit 100% Wirkungsgrad gibt, sollte man nicht unbedingt die besten Möbel verwenden.

Das Bemalen von Miniaturen findet eigentlich auf einen relativ kleinen Raum statt und bedarf keiner großen Flächen. Doch wird Platz und Bewegungsfreiheit für die Arme benötigt. Wer eingeengt sitzt, kann sich auch nicht frei entfalten.


Darum ist mein Schreibtisch auch nicht mehr zum Schreiben da und ist nun eher ein Maltisch, an dem ich nur male.

Tischunterlage

Eine vernünftige Tischunterlage ist von Vorteil, da es immer passieren kann, dass einem ein Farbtöpfchen umfällt. Diesem Zweck dienen schon einige Lagen Zeitungspapier, besser ist aber auf jeden Fall eine steife und feste Unterlage, wie ein Karton. Ich habe eine 80x60cm große Plexiglasplatte auf meinem Maltisch liegen. Diese kann ich sehr leicht reinigen und kann sie auch mal, mit allem was darauf steht, umstellen, da sie sehr stabil ist.

Schaumstoff

Es empfiehlt sich immer ein großes Stück Schaumstoff am Malplatz zu haben um die noch nicht fertigen Miniaturen zwischen zwei Malgängen sicher und gut geschützt vor allen Einflüssen ablegen zu können. Ich habe sogar auf meiner Tischunterlage, genau vor mir, einen Steifen Schaumstoff aufgeklebt, um ungewolltes aufschlagen der Miniatur, die ich gerade bemale, zu verhindern. Auch ist dieses ein guter Schutz und eine feine Hilfe, wenn ich die Miniatur plötzlich einmal auflegen muss während des Bemalens.


Lampen/Licht

Eine gute Ausleuchtung des Arbeitsplatzes ist sehr wichtig für ein reibungsloses Arbeiten. Denn ohne eine vernünftige Ausleuchtung ist nicht alles an dem zu bearbeitenden Objekt sichtbar und die Farben können verfälscht werden. Tageslicht ist immer das beste Licht zum Malen. Wo dieses nicht gegeben ist, wie bei Berufstätigen, die erst nach Hause kommen, wenn die Sonne schon tief steht oder schon längst untergegangen ist, ergibt es sich von ganz alleine, dass das normale Tageslicht nicht ausreicht. Also müssen eine oder am besten gleich zwei Lampen her. Die zwei Lampen sollte man links und rechts von oben positionieren, so dass der ganze Tisch in Licht gehüllt und Schattenbildung verhindert wird. Es ist gut, wenn man sich Glühbirnen besorgt, die Tageslicht imitieren, damit keine Farben verfälscht werden.

Pinselhalter

Es ist absolut wichtig die oftmals teuren Pinsel sicher auf seiner Arbeitsfläche lagern zu können, so dass nichts an die empfindlichen Spitzen kommen kann. Am besten dafür geeignet ist ein altes Glas oder ein Messerhalter. Es gibt wohl nichts schlimmeres als ein zerzauster oder gar deformierter Pinsel. Ich benutze dafür ein sogenanntes Messerbänkchen. Niemals sollte man seine Pinsel im Wasserglas stehen lassen. Sie deformieren sich innerhalb von kürzester Zeit und es ist schwer sie nach so einer Qual wieder in Form zu bringen.

Tischmülleimer

Es fällt eine Menge feinkörnigem Abfall beim Entgraten oder Modellieren an. Darum empfiehlt es sich immer einen kleinen Tischmülleimer oder gleich einen richtigen Mülleimer zu haben. Eine einfache kleine Schale reicht oft schon aus. So eine vorzeitige Übermüllung des Arbeitsplatzes vermieden und verhindert, dass all die kleinen Teilchen im Zimmer herumfliegen.